Tandava Newsletter April - Juni '19
oder:
"Tanzen als Lebensgrundlage"

 

Ich war neulich in einem sehr schönen und bewegenden Film, der den TANZ als Grundlage aller Spiritualität in den Vordergrund rückte.
"Im Spiegel deines Angesichts - Aus dem Leben einer zeitgenössischen Tempeltänzerin"
(Der Film wird nur in ausgewählten Kinos gezeigt, kein "main stream !)

Viele Aspekte wurden durchleuchtet, aber besonders fasziniert haben mich folgende:

Tanz schafft die Verbindung zum Körper, ermöglicht das "Aus-dem-Kopf-kommen"
auch bis hin zur Ekstase.

Die Sinne sind die Brücke zu der Räumlichkeit, die Dich umgibt und in Dir liegt.

Die Bewegung spiegelt die immer währende Veränderung des Kosmos wider.

Eine spiralförmige Drehung kann man als Matrix alles Lebendigen interpretieren
(z.B. die Doppelhelix-Struktur in der DNA)

Die Musik ist Inspiration für Deine Resonanzfähigkeit und Synchronisation.
Sie kann Dir Geborgenheit und Gemeinschaft bieten.

Und nicht zuletzt ist es möglich durchlässiger zu werden, nicht zu viel
kontrollieren zu müssen, und sehr schnell in die Freude zu kommen !
(Stichworte: Serotonin, Endorphin und Oxytocin).

Wenn zu allem noch das begleitende Bewußtsein dazu kommt, haben wir alle
Zutaten, die die Yoginis aus dem alten Kaschmir für diesen vollständigen Yoga Pfad
ausgewählt hatten :

Sie reden vom "Spanda".
Das ist ein Erschauern / Erzittern in der uns immer umgebenden
Vibration des Raums, die aus unserem eigenen Inneren kommt.

Das "Große Geheimnis" (Mahamudra) ist letztendlich die Einheit - Innen und Außen.

 

Tanzen in Absichtslosigkeit und im Gewahrsein ....

Jetzt nach Ostern ist die Gelegenheit, der Freude und dem Körperbewußtsein Ausdruck zu geben !